Achillessehnentendinosis

 

Bei der Achillessehnentendinosis handelt es sich um eine Veränderung der Sehne im Bereich des Sehnenspiels, meistens etwa 6 cm vom Ansatz der Sehne in das Fersenbein entfernt. Hierbei kommt es über die Jahre durch Degenerationen zur Verdickung der Sehne, die einen schmerzhaften Zustand entstehen lässt, der sportliche Aktivitäten nach und nach ausschließt und auch schon bei Altersbelastungen zu erheblichen Beschwerden führt. Ein wesentlicher Aspekt der Pathologie ist häufig die Verkürzung unserer Beugemuskelketten, so dass erst ein physiotherapeutisches Training mit Stretchingübungen und elektrophysikalischen Anwendungen für einen längeren Zeitraum (3-6 Monate) durchgeführt werden.
Bei Patienten, bei denen jedoch schon eine tastbare massive Veränderung der Sehne zu sehen ist, kann kein dauerhafter Behandlungserfolg mit medikophysikalischen und physiotherapeutischen Behandlungen erzielt werden.

In diesen Fällen muss ein chirurgischer Eingriff erfolgen.
Das Prinzip dieses Eingriffs ist die Entfernung sämtlicher Degenerationen im Sehnenspiegel. Dieses führt zu einer Verdünnung der Sehne. Teilweise muss so radikal operiert werden, dass eine Verstärkungsplastik oder eine Plastik mit Verwendung der Sehne des M. plantaris durchgeführt wird.

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