Akute Verletzungen

 

Die operative Behandlung der akuten Achillessehnenruptur erfolgt durch eine perkutane Achillessehnennaht.
Hierbei wird durch jeweils zwei winzige Stiche oberhalb und unterhalb des Risses eine sich später wieder auflösende kräftige Naht (PDS-Kordel) in Form eines Rahmens mit einer Spezialnadel gelegt.

Perkutane Achillessehnennahttechnik nach Pässler (modifiziert d. Thermann) 


Diese so genannte perkutane Nahttechnik wurde von Hr. Dr. H. H. Pässler bereits 1985 entwickelt.
Die Komplikationsrate durch auftretende Wundheilungsstörungen oder Infektionen ist im Gegensatz zum offenen Freilegen der Sehne außerordentlich gering. Sie ist daher auch besonders angezeigt, wenn die Sehnenenden sich bei der Spitzfußstellung unter Ultraschallkontrolle nicht ausreichend annähern.
Auch hier wird im Variostabil gipsfrei nachbehandelt. Der große Vorteil besteht in der frühen Belastbarkeit des Fußes bereits nach 1-2 Wochen sowie die Möglichkeit, den Schuh während der Nacht auszuziehen.
Durch ein frühzeitiges aktives Rehabilitationsprogramm noch im Variostabilschuh ab der 3. Woche ist der Muskelschwund gering und dadurch wird eine Einsteifung des Sprunggelenkes vermieden.

Logo

 

Zentrum für Hüft-, Knie- und
Fußchirurgie, Sporttraumatologie

Prof. Dr. med. Hans H. Pässler

Chirurgie - Unfallchirurgie -
Sportmedizin

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Siebold

Orthopädie - Sportmedizin -
Orthopädie/Unfallchirurgie -
Chirotherapie

Prof. Dr. med. Hajo Thermann

Chirurgie - Unfallchirurgie -
Sportmedizin

Priv.-Doz. Dr. med. Fritz Thorey

Orthopädie - Sportmedizin -
Orthopädie/Unfallchirurgie -
Spezielle Orthopädische
Chirurgie


Bismarckstr. 9-15
D- 69115 Heidelberg
Tel: +49 6221 983 190
Fax: + 49 6221 983 199

TÜV Rheinland