Posteriore Endoskopie

 

Die posteriore Endoskopie wurde von dem holländischen Sportorthopäden Nick Van Dyck eingeführt, als eine hochwertige, jedoch technisch sehr anspruchsvolle Methode endoskopisch (arthroskopisch Veränderungen im Bereich des hinteren, oberen und unteren Sprunggelenkes und der hinter dem Sprunggelenk durchlaufenden Sehnen, Flexor hallucis longus und Peronealsehnen) minimal invasiv zu operieren.

Das Arthroskop wird über 2 Einstiche neben der Achillessehne in den hinteren Gelenksanteil eingeführt. Hierbei werden  in erster Linie posttraumatische Verwachsungen (Behinderung der Dorsalextension nach Sprunggelenkssbrüchen oder Talusfrakturen) mit großen Narbenbildungen reseziert, so dass der Fuß wieder nach dorsal beweglich ist. Ferner finden sich Sportverletzungen im hinteren Abschnitt des Sprungbeines, die teilweise eingerissene Bandstrukturen oder Abbruch eines hinteren Knöchelchens im Bereich des oberen Sprungbeines zu schmerzhaften Zuständen führen. Hierbei kann über diesen kleinen Zugang das Knöchelchen entfernt werden.  Beim Abstoßen kommt es bei Balletttänzer oder Sprungsportler häufig zu Veränderungen im Bereich der großen Beugesehne (Flexor hallucis longus der Großzehe). Diese führt zu erheblichen Schmerzen und Verengungen durch Narbenbildungen, die mit dieser eleganten Methode optimal behoben werden.

Wir führen diese Art der Operation schon seit 6 Jahren erfolgreich durch, so dass wir genauso eine große Routine darin haben, wie in der Arthroskopie des oberen und unteren Sprunggelenkes. 

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Zentrum für Hüft-, Knie- und
Fußchirurgie, Sporttraumatologie

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