Trauma

 

(Allgemeine Frakturen der unteren Extremitäten)
Frische Knochenbrüche werden in der Regel sofort versorgt, meistens operiert. Zwingend notwendig ist dies für offene Brüche.
Aufgrund der erheblichen Verletzungen der knochenumhüllenden Weichteile hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass eine sofortige Operation zu schwersten Weichteilkomplikationen mit Infektion und Absterben von Weichteilen, Muskeln und Haut führen kann. Zudem sollten schwere Gelenkbrüche erst nach erschöpfender Diagnostik (Computertomographie) und von einem mit der Versorgung solch schwieriger Brüche erfahrener Operateur versorgt werden.
Dieses führte zu dem Konzept der primären Stabilisierung (Lagerung, Fixateur externe, Gips) bis zur Erholung der Weichteile und im zweiten Schritt dann zur definitiven operativen Versorgung der Fraktur.

Dieses Konzept wird häufig bei folgenden Frakturen angewendet:

1. Schienbeinkopffrakturen
2. Fersenbeinfrakturen
3. komplizierten Fußfrakturen

Der Langzeiterfolg bei diesen Frakturen hängt zum großen Teil von der anatomischen Wiederherstellung der Gelenkfläche ab, um somit die Entwicklung einer frühzeitigen Arthrosebildung zu vermeiden oder hinauszuzögern. 

Sprunggelenksbrüche (Frakturen)
Abriss Processus posterior
Abriss Processus anterior

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Zentrum für Hüft-, Knie- und
Fußchirurgie, Sporttraumatologie

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